UNSERE ATHLETEN


#MADEFORMISSIONS


Unsere Athleten sind Freunde und Partner für uns. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir unsere hochfunktionellen BLACKYAK Produkte. Ihre Missionen sind so einzigartig wie das Feedback und der Input, den sie uns liefern. Denn sie sind das ganze Jahr bei allen Wetterbedingungen und in jedem erdenklichen Gelände unterwegs. Dabei testen sie fortlaufend unsere neuen Produkte, um eventuelle Schwachstellen zu finden und auszumerzen. Auf ihren Expeditionen vertrauen sie unseren Produkten und Prototypen, um ihre Missionen erfolgreich abzuschließen.

IM INTERVIEW

MIT JOST KOBUSCH

Jost Kobusch ist ein Träumer. Im positiven Sinne. Denn wann immer Jost von etwas träumt, macht er sich auf, es zu verwirklichen. Er nähert sich seinen Zielen sicher und stetig, Schritt für Schritt, und er hört nicht auf, bis er sie erreicht hat. So wurde aus dem Jungen mit Höhenangst der Extrembergsteiger Jost Kobusch. Sein größtes Ziel: der Everest. Ganz allein. Im Winter. Natürlich ohne die Hilfe von Flaschensauerstoff. Bei seinem ersten Versuch hat er den Gipfel nicht erreicht, aber er hat dabei viel gelernt und wird es wieder versuchen. Und noch einmal. Bis er sein Ziel erreicht.

Jetzt fliegt Jost auch noch!

Hahahaha, ja, ich fliege. Natürlich nicht ganz ohne Hilfsmittel, ich habe eine Lizenz zum Gleitschirmfliegen gemacht. Als ich nach Chamonix gezogen bin, hat sich das einfach angeboten: So kann ich intensiver trainieren, indem ich auf die Berge klettere und meine Gelenke schonen, indem ich mit dem Gleitschirm herunterfliege.

Du hast gerade deine Gelenke erwähnt. Während deiner Winterexpedition auf den Everest hast du dich am Fuß verletzt, richtig?

Genau, die Strapazen, die Temperaturen und die weiten Strecken zu Fuß haben ihre Spuren hinterlassen. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich wieder richtig gehen und voll belasten konnte. Jetzt möchte ich mich einerseits mit noch besserem Training und andererseits mit mehr Sorgfalt auf die nächsten Expeditionen vorbereiten.

Wie bereitest du dich denn genau auf deine Abenteuer vor?

Es gibt keinen generellen Leitfaden zur Vorbereitung auf eine Winterbesteigung des Everest. Im Grunde genommen bereitet man sich sein ganzes Leben darauf vor. Ich mache viel Grundlagen Ausdauertraining, klettere viel und versuche so viele Gipfel wie möglich zu besteigen. Es ist eine Mischung, aber tatsächlich mache ich quasi jeden Tag Sport.

Du bist bekannt für deine Solo-Abenteuer. Was gefällt dir so daran, alleine unterwegs zu sein?

Ich liebe es, Routen mit Partnern zu machen, aber wenn ich meine größeren Projekte im Alleingang durchführe, erreiche ich einen besonderen Flow. Das ist ein sehr meditativer Zustand und dabei lerne ich viel über mich selbst. Das ist ein Prozess, der mir sehr viel Spaß macht. Und natürlich: Es ist der schwierigste Weg, es zu tun - deshalb liebe ich es!

Auf welche Ziele bereitest du dich sonst vor, wovon träumst du?

Ich möchte alle 8000er-Gipfel alleine und ohne Flaschensauerstoff besteigen. Aber was mich am meisten reizt, ist, die Seven Summits Solo im Winter zu versuchen - eine grössere Herausforderung könnte ich mir nicht vorstellen!

Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber wenn wir uns deine Entwicklung und dein Durchhaltevermögen ansehen, ist es sicher nicht unrealistisch. Wir bei BLACKYAK müssen auch immer alles geben, wenn wir mit dir zusammenarbeiten.

Aber letzten Endes lohnt es sich doch immer, oder? Und das ist es, was mir an BLACKYAK so gut gefällt. Wir Athleten bekommen die Chance, die Kleidung, von der wir träumen, in die Realität umzusetzen. Unserer Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt und wir schaffen Produkte, die vorher auf dem Markt nicht erhältlich waren. Die Entwicklungsabteilung von BLACKYAK nimmt unseren Input ernst und achtet auf höchste funktionelle Ansprüche. Und diese Philosophie gefällt mir: Etwas Neues, noch nie Dagewesenes wird geschaffen - davon profitieren letztlich alle Outdoor-Enthusiasten.

IM INTERVIEW

MIT ADAM BIELECKI

Zweistellige Minusgrade, völlige Erschöpfung und eine scheinbar endlose Eiswand vor sich: Im Januar 2018 vollbrachte Adam Bielecki eine der bemerkenswertesten Leistungen in der jüngeren Geschichte des Himalaya-Bergsteigens. Er und Denis Urubko retteten Elisabeth Revol am Nanga Parbat. In diesem Exklusivinterview erzählt "der Alpinist, der nicht aufhört zu lächeln", was er macht, wenn er sich gerade nicht freiwillig für alpine Rettungseinsätze meldet – und was ihn am Leben hält.

Adam, in Polen bist du ein Superstar. Du wirst auf der Straße erkannt und deine Lesungen sind auch in großen Hallen ausverkauft. Wie hast du diese Popularität erreicht?

In Polen gibt es eine lange Tradition des Himalaya-Bergsteigens. Wir haben sogar eine Nationalmannschaft, die vom Staat unterstützt wird. Vor allem sind wir für unsere Winterexpeditionen bekannt. Das ist auch meine große Leidenschaft und ich konnte bereits einige Gipfel und neue Routen im Winter besteigen. Durch die Fernsehberichterstattung kennen mich ein paar Leute.

Das ist eine ziemliche Untertreibung. Was macht dich so gut in dem, was du tust?

Als ich ein kleines Kind war, träumte ich davon, Profi-Kletterer zu werden. Seitdem habe ich fast jeden Tag trainiert, um meine Ziele zu erreichen. Ich bin sehr ehrgeizig und hartnäckig; ich denke, das sind einige der Qualitäten, die man braucht, um seine Ziele bei Himalaya-Expeditionen zu erreichen.

Würdest du sagen, dass Bergsteiger eine andere Art von Menschen sind?

Nun, ich denke, eine Gemeinsamkeit von Kletterern ist, dass sie normalerweise starke Persönlichkeiten haben und stur sind. Dickköpfigkeit ist wirklich notwendig, um zum Gipfel zu gelangen. Aber abgesehen davon glaube ich nicht wirklich, dass Bergsteiger etwas Besonderes an sich haben, es ist nur eine andere soziale Gruppe, die verrückt und besessen von Bergen ist.

Woher kommt diese Besessenheit - für dich persönlich? Was gefällt dir an deinem Sport am besten?

Ich denke, Klettern ist ein sehr komplexes menschliches Verhalten und es ist schwer in wenigen Sätzen zu erklären, warum wir es tun. Klettern besteht aus vielen Aspekten. Es gibt ethische Aspekte, zwischenmenschliche Aspekte, spirituelle Aspekte, aber auch ästhetische und sportliche Aspekte des Kletterns. Was mich vielleicht am meisten anzieht, ist es neues zu entdecken und das Abenteuer an sich. Ich liebe es, neue Routen zu eröffnen, Erstbegehungen im Winter zu machen und an Orten zu sein, wo noch nie jemand zuvor war.

Wirst du noch einmal versuchen, den K2 im Winter wieder zu besteigen?

Wir Bergsteiger reden im Voraus nicht gerne über unsere bevorstehenden Expeditionen, aber der K2 ist der letzte 8000 Meter hohe Berg, der noch nicht im Winter bestiegen wurde. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich natürlich noch mal versuchen, ihn zu besteigen.

Bei deiner letzten K2 Expedition (2018) hattest du bereits den neu entwickelten Watusi-Daunenanzug an. Welche Vorteile hattest du dadurch und wie warst du an der Entwicklung des Anzugs beteiligt?

Ich bezeichne den Watusi-Daunenanzug gerne als mein Baby. Wir haben unglaublich viel Arbeit investiert und das Ergebnis ist einfach großartig. Für mich gibt es keinen besseren Anzug auf dem Markt, die Entwickler von BLACKYAK haben mir jeden Wunsch erfüllt. Das Verhältnis von Gewicht und Wärmerückhalt setzt einen neuen Maßstab und die Bewegungsfreiheit, die man mit dem Watusi Down Suit hat, ist einzigartig. Ich hoffe, dass ich mit diesem Anzug eines Tages im Winter auf dem K2 stehen werde.

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BLACKYAK®
WATUSI

Der BLACKYAK WATUSI EXPEDITION SUIT ist das technisch fortschrittlichste und wärmeeffizienteste Produkt für den Einsatz bei extremen, hochalpinen Expeditionen.


Herren Damen